Kurz erklärt
Ein Funnel-System führt Besucher von einer Anzeige über eine fokussierte Landingpage und wenige Fragen bis zur Anfrage oder zum Termin.
- Ein Funnel hat genau ein Ziel, eine Website hat viele.
- Die Vorqualifizierung spart dem Vertrieb Zeit mit unpassenden Anfragen.
- Entscheidend sind Kosten pro Lead und Abschlussquote, nicht Klicks.
Was ist ein Funnel-System?
Ein Funnel, auf Deutsch Trichter, beschreibt den Weg vom ersten Kontakt bis zum Kunden. Oben kommen viele Menschen an, unten bleiben die, die wirklich passen. Ein Funnel-System macht diesen Weg planbar: Jede Stufe ist gebaut, gemessen und verbessert.
Der Unterschied zur klassischen Website: Eine Website informiert über alles. Ein Funnel verfolgt genau ein Ziel und lässt alles weg, was davon ablenkt.
Aufbau in sechs Schritten
- Angebot und Zielgruppe festlegenFür wen ist das Angebot, und welches Problem löst es so klar, dass jemand dafür eine Anfrage schickt?
- Anzeige mit Video-Creative schaltenEin kurzes Video mit starkem Hook holt die richtigen Menschen ab, meist auf Meta, Google oder LinkedIn.
- Landingpage mit einem Ziel bauenEine Seite, eine Botschaft, ein Button. Keine Navigation, die wegführt.
- Vorqualifizierung mit wenigen FragenDrei bis fünf Klickfragen trennen passende von unpassenden Anfragen, bevor jemand anrufen muss.
- Follow-up automatisierenBestätigung per E-Mail oder WhatsApp, Terminlink, Eintrag ins CRM. Sofort, nicht am nächsten Tag.
- Kennzahlen messen und optimierenJede Stufe hat eine Quote. Die schwächste Stufe wird zuerst verbessert.
Welche Kennzahlen zählen?
Jede Stufe des Funnels hat ihre eigene Kennzahl. Wer nur auf Klicks schaut, optimiert an der falschen Stelle.
| Stufe |
Kennzahl |
Frage dahinter |
| Anzeige |
CTR |
Hält das Creative Menschen an? |
| Landingpage |
Conversion-Rate |
Überzeugt die Seite? |
| Vorqualifizierung |
Anteil passender Leads |
Kommen die Richtigen an? |
| Gesamt |
CPL |
Was kostet eine Anfrage? |
| Vertrieb |
Abschlussquote |
Wird aus der Anfrage ein Kunde? |
Was kostet ein Funnel?
Die Kosten setzen sich aus einmaligem Aufbau und laufenden Posten zusammen. Hier tragen wir unsere echten Preisrahmen ein, damit Sie Angebote vergleichen können.
| Posten |
Einmalig |
Monatlich |
| Strategie und Texte |
[€] |
[€] |
| Landingpage und Vorqualifizierung |
[€] |
[€] |
| Video-Creatives |
[€] |
[€] |
| Automatisierung und CRM |
[€] |
[€] |
| Werbebudget |
[€] |
[€] |
Typische Fehler
Zu viele Ziele auf einer SeiteWer gleichzeitig Anfrage, Newsletter und Download anbietet, bekommt von allem weniger.
Langsame RückmeldungEine Anfrage, die erst am nächsten Tag beantwortet wird, ist oft schon beim Mitbewerber.
Kein sauberes TrackingOhne Pixel und Conversions-API weiß niemand, welche Anzeige die Kunden bringt.
Checkliste
- Das Angebot ist in einem Satz verständlich.
- Die Landingpage hat genau einen Button.
- Höchstens fünf Fragen zur Vorqualifizierung.
- Jede Anfrage landet automatisch im CRM.
- Tracking ist getestet, bevor Budget fließt.
- Es gibt einen Zielwert für die Kosten pro Lead.
Häufige Fragen
Was ist ein Funnel-System?
Eine Abfolge aus Anzeige, Landingpage, Vorqualifizierung und Follow-up, die Besucher planbar zu Anfragen, Terminen oder Bewerbungen führt.
Für wen lohnt sich ein Funnel?
Für Unternehmen mit klarem Angebot und einem Wert pro Kunde, der die Werbekosten deutlich übersteigt, etwa Dienstleister, Praxen, Handwerk und Arbeitgeber.
Wie lange dauert der Aufbau?
Ein einfacher Lead-Funnel steht meist in wenigen Wochen. Die meiste Zeit fließt in Angebot, Texte und Video-Creatives, nicht in die Technik.
Was ist der Unterschied zwischen Funnel und Website?
Eine Website informiert über alles. Ein Funnel verfolgt genau ein Ziel und lässt alles weg, was davon ablenkt.
DJ
David Jurišić
Gründer der Novitas Media Group in Düsseldorf. Baut Marketing-Systeme für Dienstleister, Praxen, Industrie und Arbeitgeber.
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