Bereich 03 · Performance Ads

Performance Ads erklärt: Wann sich Werbung auf Meta, Google und LinkedIn lohnt

Von David JurišićAktualisiert [TT.MM.JJJJ][X] Min Lesezeit
ROAS METAGOOGLELINKEDIN

Kurz erklärt

Werbung lohnt sich, wenn ein Kunde mehr einbringt, als es kostet, ihn zu gewinnen.

  • Rechnen Sie vorher aus, was eine Anfrage kosten darf.
  • Creatives entscheiden heute mehr als das Targeting.
  • Ohne sauberes Tracking optimiert die Plattform blind.

Was sind Performance Ads?

Performance Ads sind bezahlte Anzeigen, deren Erfolg an messbaren Ergebnissen gemessen wird: Anfragen, Termine oder Verkäufe. Im Unterschied zu reiner Imagewerbung zählt jeder Euro.

Die großen Plattformen haben unterschiedliche Stärken. Google holt Menschen ab, die schon aktiv suchen. Meta mit Facebook und Instagram weckt Bedarf bei passenden Menschen. LinkedIn erreicht Entscheider im B2B nach Position und Branche.

So entsteht eine Kampagne

  1. Zielwert berechnenWie viel darf eine Anfrage höchstens kosten, damit sich der Kunde rechnet?
  2. Plattform wählenSuchen Ihre Kunden aktiv, oder müssen Sie Bedarf wecken? Danach richtet sich die Plattform.
  3. Tracking einrichtenPixel, Conversions-API und Google-Tag melden jede Anfrage an die Plattform zurück.
  4. Creatives in VariantenMehrere Videos und Bilder mit unterschiedlichen Hooks gehen gleichzeitig ins Rennen.
  5. Kampagne mit klarer Struktur startenWenige, gut gefüllte Kampagnen lernen schneller als viele kleine.
  6. Testen, auswerten, skalierenWas funktioniert, bekommt mehr Budget. Was nicht funktioniert, wird ersetzt.

So rechnen Sie den Zielwert aus

Ein vereinfachtes Beispiel mit erfundenen Zahlen. Setzen Sie Ihre eigenen Werte ein.

Schritt Beispiel Ergebnis
Wert eines Neukunden Deckungsbeitrag pro Kunde 2.000 €
Abschlussquote Jede vierte Anfrage wird Kunde 25 %
Maximale Kosten pro Anfrage 2.000 € × 25 % 500 €
Zielwert mit Gewinn Hälfte des Maximums 250 €

Was kosten Performance Ads?

Die Kosten setzen sich aus einmaligem Aufbau und laufenden Posten zusammen. Hier tragen wir unsere echten Preisrahmen ein, damit Sie Angebote vergleichen können.

Posten Einmalig Monatlich
Einrichtung Werbekonto und Tracking [€] [€]
Kampagnenaufbau [€] [€]
Creatives (Bilder und Videos) [€] [€]
Laufende Betreuung [€] [€]
Werbebudget [€] [€]

Typische Fehler

Zu oft ändernJede große Änderung startet die Lernphase neu. Kampagnen brauchen Zeit und genug Daten.
Ein Creative für allesOhne Varianten weiß niemand, was funktioniert. Testen Sie mehrere Hooks gleichzeitig.
Erfolg an Klicks messenKlicks sind billig. Zählen Sie Anfragen, Termine und Umsatz.

Checkliste

  • Die maximalen Kosten pro Anfrage sind bekannt.
  • Das Tracking ist getestet.
  • Es gibt mindestens drei Creative-Varianten.
  • Die Landingpage passt zur Anzeige.
  • Budget für die Testphase ist eingeplant.
  • Das Reporting zeigt Anfragen und Umsatz, nicht nur Klicks.

Häufige Fragen

Wie viel Budget brauche ich?

Das hängt von Markt und Ziel ab. Das Budget muss genug Ergebnisse liefern, damit die Plattform lernen kann. Das rechnen wir vorab gemeinsam aus.

Meta oder Google?

Google, wenn Ihre Kunden aktiv suchen. Meta, wenn Sie Bedarf wecken müssen. Oft ist die Kombination am stärksten.

Was ist ein guter ROAS?

Das hängt von Ihrer Marge ab. Ein ROAS ist gut, wenn nach Werbe- und Produktkosten Gewinn übrig bleibt.

Was ist die Conversions-API?

Sie übermittelt Ereignisse wie Anfragen direkt vom Server an Meta. Das ergänzt den Pixel und macht das Tracking robuster gegenüber Browser-Einschränkungen.

David Jurišić
Gründer der Novitas Media Group in Düsseldorf. Baut Marketing-Systeme für Dienstleister, Praxen, Industrie und Arbeitgeber.

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Wir setzen genau dieses System für Sie um. Mit denselben offenen Zahlen wie in diesem Guide.

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